Platziert man einen Satelliten 35.786 Kilometer über dem Äquator, so richtet er sich nach der Erdrotation aus. Vom Boden aus erscheint er daher fest am Himmel. Dies ist die geostationäre Umlaufbahn, in der sich die meisten Kommunikations- und Wettersatelliten befinden.
Die Umlaufbahn ist kreisförmig, äquatorial und langsam. Eine Umdrehung dauert exakt 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden und entspricht damit dem siderischen Tag. Bodenantennen können ohne Nachführtechnik auf einen festen Punkt ausgerichtet werden.
Warum es wichtig ist
- Kontinuierliche Abdeckung einer Region
- Feste Antennenausrichtung für Bodenstationen
- Wetterüberwachung ganzer Hemisphären
- Rundfunk- und Telefonweiterleitung
Die Anzahl der Satellitenplätze ist begrenzt und international reguliert. Nur eine bestimmte Anzahl von Satelliten kann den Ring belegen, ohne sich gegenseitig zu stören; deshalb werden die Orbitalpositionen durch Verträge vergeben.
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