Libido ist das anhaltende sexuelle Verlangen. Sie schwankt je nach Gesundheit, Stress, Hormonen, neuen Erfahrungen und der persönlichen Sympathie für den Partner. Eine hohe Libido ist keine Tugend, eine niedrige kein Mangel. Probleme entstehen erst, wenn die aktuelle Libido und die eigenen Lebensvorstellungen nicht zusammenpassen.
Partner vergleichen ihre Häufigkeit und nehmen die Diskrepanz persönlich. Manchmal ist es tatsächlich persönlich: Groll wirkt stark libidinös. Manchmal liegt es an der Schilddrüse, an Medikamenten, an einem Baby oder an einer Depression. Diese Faktoren zu analysieren ist sinnvoller, als sie zu vergleichen.
Man kann eine starke Libido haben und trotzdem keinen bestimmten Partner wollen. Man kann eine eher schwache Libido haben und sich trotzdem nach der Nähe dieses Partners sehnen. Sexuelles Verlangen und das Verlangen nach einer Person überschneiden sich, ohne jedoch identisch zu sein.
Wenn der Abfall plötzlich auftritt und Sie beunruhigt, ist eine ärztliche Untersuchung ein sinnvoller erster Schritt, um das Problem anzugehen.
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