Die Antibabypille ist eine täglich einzunehmende Hormontablette, die in der Regel den Eisprung unterdrückt. Kombinationspillen enthalten Östrogen und ein Gestagen. Minipillen enthalten nur Gestagen. Bei regelmäßiger Einnahme sind sie sehr wirksam zur Schwangerschaftsverhütung. Sie schützen nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen.
Bei manchen Frauen treten bereits nach der ersten Einnahme Schmierblutungen, Brustspannen und Stimmungsschwankungen auf. Das Risiko für Blutgerinnsel steigt bei Kombinationspillen, insbesondere bei Raucherinnen über 35 und bei Personen mit einer bestimmten Vorgeschichte von Blutgerinnseln. Deshalb stellt der Arzt oder die Ärztin vor der Verschreibung gezielte Fragen.
Der Zeitpunkt ist entscheidend. Eine Pille, die im Badezimmerbecher aufbewahrt wird, wird leicht übersehen. Handywecker sind zwar unspektakulär, aber sie funktionieren. Wenn eine Pille verspätet ist, ist die Packungsbeilage hilfreicher als eine Vermutung. Kondome als Reserve sind in diesen Wochen nicht umsonst da.
Manche Tabletten lindern auch Krämpfe oder Akne. Diese positiven Nebeneffekte machen das Medikament nicht unwichtig. Die jährliche Kontrolluntersuchung sollte weiterhin im Kalender stehen.
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