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↕️ Kippschwenk

Eine Kamerabewegung, die sich senkrecht um eine feste Achse dreht.

Kippschwenk

Eine Neigung ist eine Kamerabewegung, bei der sich die Kamera vertikal um eine feste Achse dreht. Die Kamera bleibt dabei an einem Ort und richtet sich nach oben oder unten. Sie ist das vertikale Gegenstück zum Schwenk. Eine Neigung nach oben zeigt etwas oberhalb des Bildausschnitts, wie ein hohes Gebäude oder den Himmel. Eine Neigung nach unten zeigt etwas unterhalb, wie die Füße einer Figur oder eine Klippe. Eine langsame Neigung kann meditativ wirken. Eine schnelle Neigung kann desorientierend sein. Die Neigung ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Stilmittel.

Die Neigung wird oft eingesetzt, um Größenverhältnisse zu verdeutlichen. Die Kamera beginnt auf dem Gesicht einer Figur und schwenkt nach oben, um ein riesiges Monster zu enthüllen. Sie beginnt auf einer Landschaft und schwenkt nach unten, um ein verborgenes Tal preiszugeben. Sie beginnt auf einem Detail und schwenkt nach oben, um das Ganze zu zeigen. Die Neigung steuert, was der Zuschauer wann sieht. Sie ist ein Mittel zur Enthüllung. Sie kann auch verwendet werden, um einem Motiv zu folgen. Steigt eine Figur eine Leiter hinauf, schwenkt die Kamera nach oben, um sie im Bild zu halten. Stürzt eine Figur, schwenkt die Kamera nach unten.

Die Neigung ist nicht dasselbe wie eine Kranfahrt, bei der die Kamera im Raum bewegt wird. Bei einer Neigung wird die Kamera an Ort und Stelle gedreht. Dieser Unterschied ist wichtig. Eine Neigung hält die Kamera in einem festen Abstand zum Motiv. Eine Kranfahrt verändert sowohl den Abstand als auch die Höhe. Beide erzeugen eine vertikale Bewegung, aber unterschiedliche Effekte. Die Neigung ist einfacher und kostengünstiger. Sie benötigt lediglich ein Stativ mit Fluidkopf. Für die Kranfahrt ist ein Kran erforderlich. Die Neigung ist die Grundlage für vertikale Kamerabewegungen.

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