Koaxialkabel bestehen aus einem Innenleiter, der von einer Isolierung, einer metallischen Abschirmung und einem Außenmantel umgeben ist. Die Abschirmung dient der Störungsunterdrückung. Die spezielle Geometrie sorgt für eine optimale Signalübertragung. Koaxialkabel wurden für Telefonie, Fernsehen und das frühe Internet verwendet. Auch heute noch übertragen sie Kabelfernsehen und Breitbandinternet in Millionen von Haushalten.
Koaxialkabel bieten eine höhere Bandbreite als verdrillte Adernpaare. Sie können viele Fernsehkanäle und Breitbanddaten gleichzeitig übertragen. RG-6 ist das gängige Kabel für Fernsehen und Internet zu Hause. RG-59 ist älter und dünner. Zu den Steckern gehören F-, BNC- und N-Stecker. Jeder Stecker hat unterschiedliche Anwendungsbereiche und Frequenzbereiche.
Koaxialkabeleigenschaften
- Impedanz: typischerweise 75 Ohm für Video, 50 Ohm für Radio
- Abschirmung: Schützt vor Störungen
- Bandbreite: höher als bei verdrillten Paaren
- Distanz: Kann Hunderte von Metern zurücklegen
In vielen Netzen wird Koaxialkabel durch Glasfaser ersetzt. Glasfaser bietet eine höhere Kapazität und geringere Dämpfung. Koaxialkabel sind jedoch in den meisten Haushalten bereits verlegt. Kabelanbieter nutzen sie für die letzte Meile. Hybridnetze aus Glasfaser und Koaxialkabeln führen Glasfaser bis ins Wohngebiet und Koaxialkabel bis ins Haus. Die alten Kabel sind also noch immer nutzbar.
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