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😑 Bruh

Ein Ausruf des Unglaubens oder der Verärgerung.

Bruh

„Bruh“ ist kein Wort, sondern ein Laut. Er wird ausgeatmet, nicht gesprochen. Er drückt Ungläubigkeit, Ärger oder Resignation aus. „Bruh, du hast meine Reste gegessen.“ „Bruh, ich bin durch die Prüfung gefallen.“ „Bruh.“ Der Tonfall ist emotionslos, der Vokal langgezogen. Es ist eine Reaktion auf etwas Dummes, Ungerechtes oder Absurdes. Es ist das verbale Äquivalent eines langsamen Blinzelns.

Das Wort ist eine Variante von „Bro“. Es verbreitete sich Mitte der 2010er-Jahre durch Memes und Vine-Videos. Ein Clip, in dem ein Mann in einem vollen Raum „Bruh“ sagte, wurde zum geflügelten Wort. Heute ist es allgegenwärtig. Es wird von Teenagern, Gamern und Büroangestellten gleichermaßen verwendet. Es ist weder förmlich noch aggressiv. Es ist ein kollektives Seufzen.

Wie man es benutzt

„Bruh“ ist flexibel. Es kann einen Satz beginnen, beenden oder allein stehen. Man kann es zur Betonung in Großbuchstaben schreiben. Man kann es flüstern. Es ist eine Pause, eine Reaktion, eine Stimmung. Es löst keine Probleme. Es nimmt sie wahr. Manchmal genügt das.

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