Ein Vollformatsensor hat die gleiche Größe wie ein 35-mm-Filmformat, also 36 mm × 24 mm. Er wird als Vollformat bezeichnet, weil er die Referenzgröße darstellt, nicht weil er in jeder Hinsicht besser wäre. Ein größerer Sensor fängt mehr Licht ein, was im Allgemeinen eine bessere Leistung bei schwachem Licht und eine geringere Schärfentiefe bei gleicher Blende und gleichem Bildwinkel bedeutet. Außerdem ermöglicht er mit demselben Objektiv größere Bildwinkel. Vollformatkameras sind jedoch größer, schwerer und teurer als Kameras mit APS-C-Sensor.
Vollformat ist ein Standard, keine Pflicht. Viele professionelle Fotografen nutzen Vollformat für Hochzeiten, Porträts und Landschaftsaufnahmen, wo Bildqualität und Leistung bei schwachem Licht entscheidend sind. Andere verwenden je nach Bedarf Kameras mit APS-C-Sensor oder Mittelformat. Vollformatobjektive sind zwar größer und teurer, lassen sich aber oft auch an Kameras mit APS-C-Sensor verwenden, allerdings mit einem engeren Bildwinkel. Die Wahl zwischen Vollformat und APS-C-Sensor ist ein Kompromiss zwischen Bildqualität, Größe, Gewicht und Kosten. Es gibt keine allgemeingültige Lösung.
Fakten im Vollbildmodus
- Size. 36 mm x 24 mm, das gleiche Format wie 35-mm-Film.
- Schwaches Licht. Größere Pixel bedeuten im Allgemeinen weniger Rauschen.
- Schärfentiefe. Flacher bei gleicher Blendenöffnung und gleichem Bildfeld.
- Cost. Kameras und Objektive sind teurer.
Vollformat ist nicht dasselbe wie Mittelformat. Mittelformatsensoren sind noch größer und werden für hochauflösende kommerzielle Aufnahmen und Landschaftsfotografie verwendet.
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