Texte nutzen sowohl sprachliche als auch logische Mittel zum Zweck. Kohäsion bezeichnet die grammatikalischen und lexikalischen Verbindungen, die die Elemente eines Textes zusammenhalten – Pronomen, Konjunktionen, Wiederholungen, Auslassungen und Ähnliches.
Klassische Inventare umfassen Referenz, Substitution, Ellipse, Konjunktion und lexikalische Kohäsion. Diese Stilmittel helfen Lesern, die beteiligten Personen und die Beziehungen über Satzgrenzen hinweg zu verfolgen. Kohäsion lässt sich objektiver messen als Kohärenz.
Starker expliziter Textzusammenhang kann Prosa schwerfällig machen; mangelnder Zusammenhang kann Leserinnen und Leser ratlos zurücklassen. Lehrkräfte arbeiten mit Textzusammenhängen, um Lernende von korrekten Sätzen zu flüssigem Sprechen zu führen. Computergestützte Tools erfassen ebenfalls Kohäsionsmerkmale als grobe Indikatoren für die Textqualität.
- Linguistische Verknüpfungsmittel innerhalb eines Textes
- Beinhaltet Referenz-, Konjunktions- und lexikalische Verbindungen
- Unterstützt, aber garantiert nicht die Kohärenz
- Wird in fortgeschrittenen Schreib- und Diskurskursen unterrichtet
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