Der Wind kann losen Sand zu wandernden Hügeln formen. Eine Sanddüne ist eine Ansammlung von Sand, die durch Windtransport und Ablagerung entstanden ist. Dünen bilden sich dort, wo Sand vorhanden ist, genügend Windenergie zur Verfügung steht und ein Hindernis oder eine Unebenheit die Ablagerung auslöst.
Zu den häufigsten Dünenformen zählen Barchan-, Quer-, Längs- und Sterndünen, die jeweils ein bestimmtes Windregime und Sandangebot widerspiegeln. Sand bewegt sich den sanften Luvhang hinauf und stürzt die steilere Leeseite hinab, wodurch die Düne wandert. Interne Schrägschichtungen dokumentieren diese Wanderung.
Küstendünen schützen das Landesinnere vor Stürmen; Wüstendünen bedecken weite Gebiete der Subtropen. Menschliche Aktivitäten können Dünen destabilisieren oder umgekehrt durch ihre Wanderung bedroht werden. Die Geometrie und der innere Aufbau alter Dünenablagerungen liefern wichtige Hinweise für die Interpretation von Sandsteinreservoirs.
- Ein vom Wind verwehter Sandhaufen
- Wanderung durch Erosion und Ablagerung
- Die Form hängt von Wind und Sandzufuhr ab
- Kommt in Wüsten und entlang von Küsten vor.
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