Die Sättigung beschreibt die Intensität oder Reinheit einer Farbe. Ein gesättigtes Rot ist leuchtend und strahlend. Wird es entsättigt, tendiert es zu Grau. In digitalen Farbmodellen wie HSL ist die Sättigung neben Farbton und Helligkeit eine von drei Koordinaten. Durch ihre Anpassung lässt sich die Farbwirkung verändern, ohne die Grundfarbe zu verändern.
Hohe Farbsättigung zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Sie eignet sich gut für Akzente, Handlungsaufforderungen und Kinderprodukte. Ein Bildschirm voller gesättigter Farben wirkt jedoch schnell ermüdend. Professionelle Farbpaletten setzen Sättigung daher meist gezielt ein: wenige leuchtende Akzente vor einem Hintergrund gedeckter Töne. Fotografen und Filmemacher reduzieren die Sättigung oft, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Eine entsättigte Landschaft wirkt düster oder nostalgisch, eine leicht erhöhte hingegen lebendig.
Arbeiten mit Sättigung
- Hohe Farbsättigung sollte sparsam zur Hervorhebung eingesetzt werden.
- Hintergründe entsättigen, um den Inhalt hervorzuheben.
- Prüfen Sie, wie sich die Farben auf verschiedenen Geräten verändern.
- Berücksichtigen Sie die Zugänglichkeit für farbenblinde Nutzer.
Sättigung ist nicht dasselbe wie Helligkeit. Eine Farbe kann hell, aber blass oder dunkel, aber intensiv gesättigt sein. Designer nutzen beides, um Akzente zu setzen und die gewünschte Stimmung zu erzeugen.
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