Ein Werkzeug erweitert die Möglichkeiten der Hände. Ein Hammer treibt einen Nagel ein. Ein Meißel schneidet Holz. Eine Nadel durchsticht Stoff. Die einfachsten Werkzeuge haben keine beweglichen Teile. Komplexere nutzen Zahnräder, Motoren oder Druckluft. Im Handwerk lassen sich Werkzeuge in einige wenige Hauptgruppen einteilen: Schneide-, Form-, Verbindungs-, Mess- und Oberflächenbearbeitungswerkzeuge.
Gutes Werkzeug hat bestimmte Eigenschaften gemeinsam. Es liegt gut in der Hand, ist aus langlebigen Materialien gefertigt und für den jeweiligen Zweck konzipiert. Ein scharfer Meißel ist sicherer als ein stumpfer, da er präzise dort schneidet, wo man ihn ansetzt. Ein gut ausbalancierter Hammer reduziert die Ermüdung. Ein gut ablesbares Messinstrument vermeidet Messfehler. Billiges Werkzeug ist auf lange Sicht oft teurer. Es geht kaputt, rutscht ab oder kann Verletzungen verursachen. Es ist ratsamer, sich ein gutes Werkzeug nach dem anderen zu kaufen, als die Schublade mit Schnäppchen zu füllen.
Werkzeugkategorien
- Schneidwerkzeuge – Messer, Sägen, Scheren, Meißel
- Formgebung – Feilen, Raspeln, Hobel, Schleifklötze
- Verbinden – Hämmer, Schraubendreher, Klemmen, Klebstoffapplikatoren
- Messen – Lineale, Winkelmesser, Messschieber, Lehren
- Endbearbeitung – Bürsten, Polierwerkzeuge, Polierpads
Die richtige Pflege gehört zum Werkzeugbesitz dazu. Metallteile sollten eingeölt, Schneidkanten geschärft und Werkzeuge trocken und ordentlich aufbewahrt werden. Ein rostiges, stumpfes Werkzeug ist gefährlich, nicht hilfreich.
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