Ein Schnittmuster ist eine Anleitung, die Ihnen zeigt, welche Form Sie zuschneiden, wo Sie falten oder wie Sie ein Projekt zusammennähen. Beim Nähen werden Schnittmuster auf Seidenpapier gedruckt oder auf Packpapier gezeichnet, mit Markierungen für Fadenlauf, Kerben und Nahtzugaben. Beim Stricken und Häkeln besteht ein Schnittmuster aus schriftlichen Anweisungen mit Maschenanzahl und Reihenwiederholungen. In der Holzbearbeitung kann ein Schnittmuster eine maßstabsgetreue Zeichnung sein, die auf ein Brett übertragen wird.
Kommerzielle Schnittmuster werden in Umschlägen geliefert, in denen mehrere Größen überlappend aufgedruckt sind. Man überträgt die benötigte Größe auf ein neues Blatt Papier, damit das Original nicht beschädigt wird. Digitale Schnittmuster sind PDFs, die man zu Hause ausdruckt und zusammenklebt. In beiden Fällen dient das Schnittmuster als Ausgangspunkt. Anpassungen sind üblich. Schultern, Brustumfang und Taille entsprechen selten ohne Anpassungen einer Standard-Größentabelle.
Mustermarkierungen, die es wert sind, kennengelernt zu werden
- Fadenlauf – zeigt, wie das Muster mit der Webrichtung des Stoffes übereinstimmt
- Kerben – kleine Markierungen, die Vorder- und Rückseite aufeinander abstimmen
- Abnäher – gefaltete Falten, die den Stoff an den Körper anpassen.
- Nahtzugabe – der Abstand zwischen der Nahtlinie und der Schnittkante
Bewahren Sie Schnittmuster flach oder gerollt, nicht gefaltet, auf. Knicke verzerren die Linien und erschweren das Zuschneiden.
Comments (2)
Leave a comment