Im Mittelpunkt jeder klinischen Begegnung steht ein Mensch, der Hilfe sucht. Ein Patient ist eine Person, die medizinische Versorgung erhält, sei es zur Prävention, Diagnose, Behandlung oder Rehabilitation.
Die Rolle des Patienten umfasst die Angabe seiner Krankengeschichte, die Einwilligung zu Untersuchungen und Eingriffen sowie die Mitwirkung an Entscheidungen. Zu seinen Rechten gehören Information, Privatsphäre und Respekt; zu seinen Pflichten zählen Ehrlichkeit bezüglich der Symptome und die Einhaltung vereinbarter Behandlungspläne. Die durch die Krankheit bedingte Verletzlichkeit macht die ethischen Verpflichtungen gegenüber den Patienten besonders wichtig.
Moderne Pflegepraxis betont die partnerschaftliche Zusammenarbeit statt der passiven Inanspruchnahme von Pflegeleistungen. Gemeinsame Entscheidungsfindung, Förderung der Gesundheitskompetenz und Berücksichtigung des sozialen Kontextes verbessern die Behandlungsergebnisse. Der Begriff findet weiterhin universelle Anwendung in ambulanten, stationären und Langzeitpflegeeinrichtungen.
- Person, die medizinische Versorgung erhält
- Beteiligt sich durch Geschichte, Zustimmung und Entscheidungen
- Besitzt Rechte auf Information, Privatsphäre und Respekt
- Zentraler Fokus der ethischen klinischen Praxis
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