Die Prämie wird berechnet, indem ein Tarif mit einer Risikogröße multipliziert wird. Die Risikoeinheit ist die Standardmaßeinheit für diese Risikogröße – beispielsweise jeweils 100 US-Dollar Lohnkosten, jeweils 1.000 US-Dollar Wert, jedes Fahrzeugjahr oder jeder Quadratmeter Gebäudefläche. Die Wahl der Einheit hängt von der jeweiligen Versicherungssparte ab.
Die Verwendung einheitlicher Risikoeinheiten ermöglicht den Vergleich von Tarifen und die Zusammenführung von Erfahrungen aus vielen Policen. Aktuare ermitteln Tarife pro Risikoeinheit anhand historischer Schadensdaten. Versicherer wenden diese Tarife dann auf die vom Antragsteller angegebenen Einheiten an.
Bei der Prüfung wird die tatsächliche Anzahl der Risikoeinheiten verifiziert und die Prämie entsprechend angepasst. Eine falsche Zuordnung der Einheiten oder eine fehlerhafte Zählung führen zu falschen Prämien. Eine klare Definition der Risikobasis im Tarifhandbuch und in der Police vermeidet Unklarheiten bei der Berechnung der Schlussrechnung.
- Standardisierte Risikogröße zur Bewertung
- Beispiele hierfür sind Gehaltsabrechnung, Umsatz und Fahrzeugjahre.
- Preis mal Einheiten ergibt Prämie
- Bei der Prüfung der anpassbaren Richtlinien bestätigt
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