Spielzeugherstellung bedeutet, Spielsachen von Hand oder in kleinen Serien zu fertigen. Holzautos, Stofftiere, Puppen, Puzzles und einfache mechanische Spielzeuge gehören zum Handwerk. Die Materialien sind vielfältig: Hartholz, Weichholz, Baumwolle, Wollfilz, ungiftige Farben und natürliche Oberflächenbehandlungen. Sicherheit spielt bei vielen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Kleinteile müssen so befestigt sein, dass sie sich nicht lösen können. Farben und Oberflächenbehandlungen müssen unbedenklich sein, falls ein Kind darauf herumkaut. Kanten werden abgerundet und glatt geschliffen.
Handgefertigtes Spielzeug fühlt sich ganz anders an als industriell gefertigtes Plastik. Man sieht die Handschrift des Herstellers: die Maserung des Holzes, die Nähte eines Stoffbären, die leichte Asymmetrie eines geschnitzten Tieres. Holzspielzeug wird oft mit lebensmittelechtem Öl oder Bienenwachs statt mit Lack behandelt. Stoffspielzeug hat stabile Nähte und Stickereien statt Knöpfe, die sich lösen können. Handwerkskunst belohnt Geduld. Ein Spielzeug, das jahrelang Freude bereitet, ist ein kleines Stück Handwerkskunst, das immer wieder aufs Neue begeistert.
Beliebtes handgefertigtes Spielzeug
- Autos und Lastwagen aus Holz – geschliffen, geölt und fahrbereit.
- Stofftiere – genäht aus Baumwoll- oder Wollfilz, gefüllt mit Polyesterwatte oder Wolle
- Puzzles – aus Sperrholz oder Hartholz geschnitten, lackiert oder naturbelassen.
- Stoffpuppen – einfache Formen mit gestickten Gesichtern
- Ziehspielzeug – eine Holzfigur auf Rädern mit einer Schnur
Testen Sie jedes Spielzeug, bevor Sie es einem Kind geben. Ziehen Sie an den Rädern, den Augen, den Nähten. Wenn es sich bewegt, obwohl es das nicht sollte, reparieren Sie es oder kaufen Sie ein neues.
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