Innenarchitektur umfasst die Planung und Einrichtung von Innenräumen. Sie geht über die reine Dekoration hinaus. Innenarchitekten berücksichtigen, wie Menschen einen Raum nutzen, wie sie sich darin bewegen, wie er sich anfühlt und wie er funktional ist. Sie wählen Materialien, Oberflächen, Möbel, Beleuchtung und Farben aus.
Das Fachgebiet überschneidet sich zwar mit der Architektur, der Fokus liegt aber woanders. Architekten entwerfen das Gebäude, Innenarchitekten gestalten die Inneneinrichtung. Bei vielen Projekten arbeiten sie von Anfang an zusammen, insbesondere bei gewerblichen Inneneinrichtungen, wo Raumplanung und die Einhaltung von Bauvorschriften entscheidend sind.
Innenarchitekten müssen Bauvorschriften, Barrierefreiheitsstandards und Brandschutzbestimmungen kennen. Sie wählen Materialien aus, die den Anforderungen an Flammenausbreitung und Rauchentwicklung entsprechen. Sie planen Fluchtwege und Sicherheitsabstände. Außerdem verwalten sie Budgets und Zeitpläne und stimmen sich häufig mit Bauunternehmen und Lieferanten ab.
Gutes Interior Design orientiert sich nicht an Trends. Es geht darum, Probleme zu lösen: eine kleine Wohnung geräumig wirken zu lassen, ein geschäftiges Büro zur Ruhe kommen zu lassen und ein Restaurant einladend zu gestalten. Die besten Interieurs wirken selbstverständlich, als ob sie gar nicht anders hätten sein können.
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