„Flexen“ bedeutet, anzugeben. Der Ausdruck stammt aus dem Bodybuilding, wo das Anspannen der Muskeln ein Zeichen von Stärke ist. Umgangssprachlich bedeutet es, Reichtum, Erfolg oder Status zur Schau zu stellen. Ein Flex kann ein neues Auto, eine Designertasche oder eine Bestnote sein. Er kann subtil oder offensichtlich sein. „Nicht, dass ich flexen will, aber ich habe eine Eins bekommen.“ Das ist ein Flex. Es ist auch ein Eingeständnis.
Angeberei ist in den sozialen Medien weit verbreitet. Man postet Urlaubsbilder, Fotos von teuren Mahlzeiten und Trainingsfortschritten. Manche Angebereien sind ehrlich gemeint, andere vorgetäuscht. Ein gemieteter Lamborghini ist ein Beispiel für vorgetäuschte Angeberei. Echte Angeberei muss man sich verdienen. Das Wort „Angeberei“ ist nicht immer negativ. Angeberei kann ein Grund zum Feiern sein, eine Belohnung oder auch ein Scherz.
Verwandter Slang
- Bescheidenes Prahlen: eine Angeberei, die als Bescheidenheit getarnt ist.
- Weird flex: ein Flex, der seltsam oder irrelevant ist.
- Flex zone: ein Bereich, in dem Angeberei erwartet wird.
- Drip: ein modisches Statement.
Sich zu präsentieren ist menschlich. Wir alle wollen gesehen werden. Das Wort benennt es einfach. Es nimmt dem Angeben die Scham. Es bedeutet: „Ich habe das geschafft und bin stolz darauf.“ Das ist nicht immer schlecht. Es kommt auf den Kontext an. In einem Gruppenchat kann man sich witzig präsentieren. Bei einer Beerdigung hingegen nicht.
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