Das Abrufen von Informationen ist ein Gedächtnistest, bei dem eine Person zuvor gelernte Informationen ohne Hilfestellung abrufen muss, beispielsweise in einer Aufsatzprüfung oder einer Lückentextaufgabe. Es ist schwieriger als das Wiedererkennen und wird oft als strengerer Gedächtnistest eingesetzt.
Das Erinnern kann frei erfolgen, wobei die Elemente in beliebiger Reihenfolge abgerufen werden können, oder sequenziell, wobei die Reihenfolge vorgegeben ist. Abrufhinweise, Kontext und Zustand beeinflussen die Erinnerungsleistung. Studien zeigen, dass aktives Erinnern das Gedächtnis stärker stärkt als passives Wiederholen.
Wichtigste Punkte
- Abruf ohne Hinweise
- Schwieriger als Anerkennung
- Freier Rückruf vs. Serienrückruf
- Aktives Abrufen verbessert das Langzeitgedächtnis
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