Schallwellen oberhalb des menschlichen Hörbereichs können lebende Organe in Echtzeit darstellen. Ultraschall ist ein bildgebendes Verfahren, das hochfrequente Schallwellen nutzt, um Bilder von inneren Organen, Gefäßen und dem sich entwickelnden Fötus ohne ionisierende Strahlung zu erzeugen.
Ein Schallkopf sendet und empfängt Echos; Computer wandeln diese in Bilder um. Ultraschall eignet sich hervorragend zur Untersuchung von Weichgewebe, Blutfluss (Doppler) und zur Steuerung von Eingriffen wie Biopsien und Katheterisierungen. Er ist mobil, relativ kostengünstig und in der Schwangerschaft sicher.
Die Bildqualität hängt von der Erfahrung des Untersuchers und patientenbezogenen Faktoren wie der Körperkonstitution ab. Luft und Knochen blockieren den Ultraschallstrahl und schränken dadurch einige Anwendungen ein. Point-of-Care-Ultraschall wird mittlerweile nicht mehr nur in radiologischen Abteilungen, sondern auch in der Notfall-, Intensiv- und Primärversorgung eingesetzt.
- Bildgebung mit hochfrequenten Schallwellen
- Sicher, tragbar und frei von ionisierender Strahlung
- Ideal für Weichgewebe, Gefäße und Geburtshilfe
- Bedienerabhängig und durch Luft oder Knochen begrenzt
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