Es regnet fast täglich, und die Vegetation wächst dicht und hoch aufragend. Ein Regenwald zeichnet sich durch hohe jährliche Niederschlagsmengen und eine außergewöhnliche Artenvielfalt aus. Tropische Regenwälder befinden sich in der Nähe des Äquators; gemäßigte Regenwälder wachsen in kühleren, feuchten Küstenregionen.
Das Blätterdach fängt den größten Teil des Sonnenlichts ab, sodass der Waldboden relativ dunkel bleibt. Der Nährstoffkreislauf verläuft schnell; die Böden selbst sind oft nährstoffarm, da starke Regenfälle Mineralien auswaschen. Ein Großteil der weltweiten Landtierarten lebt in Regenwäldern, viele davon sind noch unbeschrieben.
Die Abholzung für Landwirtschaft, Holzwirtschaft und Bergbau verringert die Regenwaldfläche weiter. Dieser Verlust beeinträchtigt den globalen Kohlenstoffhaushalt, das regionale Klima und indigene Kulturen. Die Schutzbemühungen reichen von Schutzgebieten bis hin zu Reservaten für nachhaltige Nutzung. Die immense Komplexität eines Primärregenwaldes bleibt einer der größten biologischen Schätze unseres Planeten.
- Dichter Wald mit hohen Niederschlägen
- Extrem hohe Biodiversität
- Geschichtete Kronendachstruktur
- Bedroht durch Abholzung
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