Ein Wireframe ist das Gerüst eines Designs. Kästchen für Bilder. Linien für Text. Beschriftungen für Schaltflächen. Keine Farben. Keine Schriftarten. Keine ausgefeilten Grafiken. Nur die Struktur, auf das Wesentliche reduziert.
Wireframes entstehen früh im Designprozess, nach Skizzen, aber vor detaillierten Mockups. Ihre Aufgabe ist es, Layoutfragen zu beantworten: Wo wird die Navigation platziert, wie viele Spalten werden benötigt, wie ist die Hierarchie? Die bewusst einfache Gestaltung ist beabsichtigt. Wirkt ein Wireframe zu fertig, diskutieren die Beteiligten eher über den Blauton als über die Funktionalität des Layouts.
Was ein Drahtgittermodell zeigt
- Platzierung der wichtigsten Elemente: Kopfzeile, Navigation, Inhalt, Fußzeile
- Relative Größe und Priorität der Komponenten
- Wechseln zwischen Bildschirmen oder Seiten
- Interaktive Elemente wie Schaltflächen und Formulare
Tools wie Balsamiq und Figma haben das Erstellen von Wireframes beschleunigt. Manche Designer verwenden aber immer noch Papier und Stifte. Das Medium ist weniger wichtig als die Denkweise. Ein Wireframe regt zum Dialog an. Er fragt: Hier ist die Struktur, was haltet ihr davon? Änderungen sind in dieser Phase unkompliziert. Sobald das visuelle Design steht, bedeutet das Verschieben einer Seitenleiste, dass alles Weitere neu gemacht werden muss. Verschieben Sie sie stattdessen im Wireframe.
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