Sie reisen ins Ausland. Ihr Handy funktioniert weiterhin. Das nennt man Roaming – die Nutzung eines Mobiltelefons außerhalb des heimischen Mobilfunknetzes. Ihr Mobilfunkanbieter hat Abkommen mit ausländischen Anbietern. Diese ermöglichen Ihnen die Nutzung ihres Netzes. Die Kosten werden Ihnen von Ihrem heimischen Anbieter in Rechnung gestellt. Roaming ist praktisch, aber auch teuer.
Roaming funktioniert über Interkonnektionsvereinbarungen. Mobilfunkanbieter tauschen Signalisierungs- und Abrechnungsdaten aus. Wenn Sie sich in einem ausländischen Netz anmelden, wird Ihr Heimatanbieter benachrichtigt. Dieser autorisiert den Dienst, erfasst Ihre Nutzung und stellt Ihnen die Kosten später in Rechnung. Der ausländische Anbieter belastet Ihren Heimatanbieter, der einen Aufschlag erhebt.
Roaming-Typen
- National: außerhalb der Heimatregion, innerhalb des Landes
- International: außerhalb des Heimatlandes
- Daten: Internetnutzung
- Sprache: Anrufe
- SMS: Textnachrichten
Die Roaming-Gebühren sind gesunken. Die EU hat die Roaming-Gebühren 2017 abgeschafft. Andere Regionen haben dies nicht getan. Reisende erleben daher immer noch einen Schock bei den Rechnungen. Wenige Minuten Video können Hunderte von Euro kosten. Tipps: Kaufen Sie eine lokale SIM-Karte, nutzen Sie WLAN oder schließen Sie einen internationalen Tarif ab. Roaming ist praktisch, aber nicht billig.
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