Ein Einzelhändler arrangiert Produkte, Beleuchtung, Beschilderung und Dekoration so, dass der Laden selbst Kunden zum Kauf animiert. Diese Vorgehensweise nennt man visuelles Merchandising. Es verwandelt den Verkaufsraum in einen stillen Verkäufer.
Schaufenstergestaltung, Eingangsbereich, Farbgestaltung, Schaufensterpuppen und Regalpräsentation – all das gehört zum visuellen Merchandising. Gutes Visual Merchandising erzählt eine Geschichte, hebt Vorteile hervor und macht das Stöbern zum Vergnügen. Es wird regelmäßig aktualisiert, um Saisons, Aktionen und Neuheiten widerzuspiegeln.
Standards und Planogramme gewährleisten einheitliche Standards in allen Filialen, während lokale Besonderheiten den einzelnen Standorten ein lebendiges Flair verleihen. Kennzahlen zeigen die Umsatzsteigerungen von Aktionsartikeln an. Visuelles Merchandising ist der Ort, an dem sich kommerzielle Ziele und gestalterisches Können vereinen.
Kunden bemerken gutes visuelles Merchandising vielleicht nicht, aber sie reagieren darauf.
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