Knochen geben nach, wenn die einwirkende Kraft ihre Festigkeit übersteigt. Ein Knochenbruch ist eine Unterbrechung oder ein Riss im Knochen, der von einem Haarriss bis hin zur vollständigen Trennung von Knochenfragmenten mit Weichteilverletzungen reichen kann.
Frakturen werden nach Lage, Muster, Verschiebung und dem Vorliegen einer Verbindung zur Außenwelt (offen) oder geschlossen (nicht offen) beschrieben. Die Diagnose basiert auf klinischen Befunden und bildgebenden Verfahren, in der Regel Röntgenaufnahmen und gelegentlich CT. Die Behandlung zielt auf die Wiederherstellung der Ausrichtung und Stabilität durch Gipsverband, Orthese oder operative Fixierung ab, um die Heilung zu ermöglichen.
Die Heilungsdauer variiert je nach Alter, betroffenem Knochen und Gesundheitszustand des Patienten. Zu den Komplikationen zählen Pseudarthrose, Fehlstellung, Infektion und Gelenksteife. Eine frühzeitige Mobilisierung unter ärztlicher Anleitung erhält die Funktion während der Knochenheilung. Pathologische Frakturen durch geschwächten Knochen erfordern die Abklärung der zugrunde liegenden Erkrankung.
- Knochenbruch oder -riss
- Klassifiziert nach Muster, Lokalisation und Weichteilbeteiligung
- Behandlung durch Ruhigstellung oder chirurgische Fixierung
- Heilung hängt von Ausrichtung, Stabilität und Biologie ab.
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