Karten bestanden einst aus statischen Papierblättern. Ein Geographisches Informationssystem (GIS) speichert, analysiert und visualisiert räumliche Daten auf Computern. Verschiedene Informationsebenen – Straßen, Höhenangaben, Bevölkerungsdichte, Landnutzung – lassen sich kombinieren und abfragen.
GIS bildet die Grundlage für moderne Kartografie, Stadtplanung, Umweltmanagement und Katastrophenschutz. Analysten stellen Fragen wie: Welche Schulen liegen in einem Überschwemmungsgebiet? Wo würden neue Kliniken die alternde Bevölkerung am besten versorgen? Die Software verarbeitet sowohl Vektordaten als auch kontinuierliche Rasterflächen.
Die Daten stammen von Satelliten, Umfragen, Volkszählungen und Sensoren. Visualisierungswerkzeuge wandeln Koordinatentabellen in übersichtliche Karten und interaktive Webanwendungen um. Da Geodaten immer häufiger verfügbar werden, gewinnen GIS-Kenntnisse in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zunehmend an Bedeutung.
- Software für die räumliche Datenanalyse und Kartierung
- Kombiniert mehrere Datenebenen
- Unterstützt die Planung und Entscheidungsfindung
- Verarbeitet Vektor- und Rasterinformationen
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