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🚶 Street Style

Alltagsmode, getragen von Menschen im urbanen Umfeld.

Street Style

Streetstyle ist Alltagsmode im urbanen Raum. Er ist nicht für den Laufsteg entworfen, sondern entsteht auf der Straße, in Subkulturen, im echten Leben. Der Begriff bezeichnet auch die Fotografie, die ihn dokumentiert. Streetstyle-Fotografen halten vor Modenschauen Ausschau und fotografieren Redakteure, Einkäufer und Passanten in ihrer eigenen Kleidung. Die Bilder verbreiten sich in Magazinen und sozialen Medien und prägen so selbst Trends.

Streetstyle hat viele Einflüsse. Hip-Hop, Skateboarden, Punk und Grunge haben alle zu unverwechselbaren Looks beigetragen. Japanische Street Fashion, insbesondere in Harajuku, entwickelte eine eigene, vielbeachtete Szene. Koreanische und nigerianische Streetstyles haben weltweite Aufmerksamkeit erregt. Soziale Medien haben diesen Kreislauf beschleunigt. Ein Look, der auf der Straße fotografiert wird, kann innerhalb weniger Tage weltweit Nachahmer finden. Influencer und Prominente verstärken diesen Effekt.

Streetstyle ist demokratisch, anders als Laufstegmode. Jeder kann mitmachen. Die Regeln sind locker, und persönlicher Ausdruck zählt mehr als Markentreue. Trotzdem bestimmen Geld und Kontakte weiterhin, was gesehen wird. Luxusmarken greifen Streetstyle-Looks auf und verkaufen sie zu überhöhten Preisen. Sneakerkultur, Streetwear mit auffälligen Logos und Oversize-Schnitte haben ihren Weg von der Straße auf den Laufsteg gefunden. Der Einfluss wirkt nun in beide Richtungen.

Gemeinsame Quellen

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