Lichtverschmutzung ist übermäßiges oder falsch gerichtetes künstliches Licht. Sie erhellt den Nachthimmel, lässt Sterne verblassen und stört Ökosysteme. Stadtbewohner sehen oft nur eine Handvoll Sterne. An wirklich dunklen Orten sind Tausende sichtbar. Der Unterschied liegt in der Lichtverschmutzung.
Es tritt in verschiedenen Formen auf. Himmelsleuchten ist der helle Schein über Städten. Blendung ist grelles Licht, das in den Augen schmerzt. Lichtverschmutzung entsteht, wenn Licht an unerwünschten Stellen austritt. Unübersichtliche Ansammlungen heller Schilder sind ein Zeichen für Unübersichtlichkeit. Jede dieser Formen hat unterschiedliche Ursachen und Lösungen.
Die Tierwelt leidet. Meeresschildkröten-Jungtiere kriechen zu künstlichen Lichtquellen statt zum Meer. Zugvögel kollidieren mit beleuchteten Gebäuden. Insekten schwärmen um Straßenlaternen und sterben vor Erschöpfung. Nachtaktive Tiere verlieren wichtige Nahrungs- und Paarungssignale. Auch die menschliche Gesundheit kann darunter leiden. Künstliches Licht in der Nacht stört den Schlaf und den Biorhythmus. Die Lösungen sind einfach: Blenden, Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder und wärmere Farben. Der Nachthimmel erstrahlt wieder in seiner vollen Pracht, wenn wir aufhören, Licht zu verschwenden.
Gemeinsame Quellen
- Straßenlaternen
- Werbeschilder
- Gebäudeaußenbeleuchtung
- Parkplatzbeleuchtung
- Sicherheitsbeleuchtung für Wohnhäuser
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