Bevor Designer sich für eine Schriftart oder eine Farbe entscheiden, sammeln sie zunächst Bildmaterial. Ein Moodboard vereint Fotos, Texturen, Typografiebeispiele, Farbmuster und Stoffreste, die eine Richtung vorgeben. Es ist kein fertiges Design, sondern dient als Gesprächsanlass, um ein Team oder einen Kunden auf ein gemeinsames Gefühl einzustimmen, bevor konkrete Details festgelegt werden.
Moodboards können physisch oder digital sein. Physische Boards bestehen oft aus Schaumstoffplatten, Stecknadeln und ausgedruckten Bildern, die an einer Studiowand angebracht werden. Digitale Boards findet man auf Pinterest, Milanote oder in einer einfachen Präsentation. Die besten sind spezifisch. Anstelle eines generischen Strandfotos könnte ein Board beispielsweise verwittertes Holz, salzverkrustetes Seil und einen bestimmten, verblassten Blauton zeigen. Diese Detailgenauigkeit bietet den Beteiligten Anknüpfungspunkte für ihre Reaktionen.
Was gehört auf ein Brett?
- Fotografie, die Stimmung und Licht einfängt.
- Farbmuster und Materialproben.
- Schriftartbeispiele in verschiedenen Strichstärken.
- Texturen, Muster und Referenzobjekte.
Ein Moodboard ist bewusst als Wegwerfprodukt konzipiert. Sobald die Richtung vorgegeben ist, hat es seinen Zweck erfüllt. Wird es zu lange aufbewahrt, kann dies die nachfolgende Arbeit behindern.
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