Nähen verbindet Stoffe und andere Materialien mit Stichen. Die Grundwerkzeuge sind Nadel und Faden, doch das Handwerk umfasst Handnähen, Maschinennähen und industrielle Fertigung. Handnähen ermöglicht präzises Arbeiten, beispielsweise für Knopflöcher und Reparaturen. Eine Nähmaschine arbeitet mit einem Steppstich in hoher Geschwindigkeit, wodurch lange Nähte und sich wiederholende Arbeiten schneller erledigen lassen. Overlockmaschinen versäubern Kanten und schneiden überschüssigen Stoff in einem Arbeitsgang ab.
Nähen lernen beginnt mit der Nähmaschine selbst. Fadenspannung, Spulenaufwicklung und Stichlänge sind die ersten Einstellungen, die man beherrschen sollte. Danach folgen Nähte, Säume, Abnäher und Reißverschlüsse. Die Stoffwahl ist entscheidend. Baumwolle ist unkompliziert. Seide und Chiffon rutschen und fransen aus. Strickstoffe benötigen einen Stretchstich oder eine Overlockmaschine, um ein Aufplatzen der Nähte zu vermeiden. Ein Nahttrenner ist kein Zeichen von Versagen. Selbst erfahrene Näherinnen benutzen ihn täglich.
Grundlegende Nähkenntnisse
- Gerade Naht mit gleichmäßiger Nahtzugabe
- Rückstiche am Anfang und Ende einer Naht
- Die Nähte während des Nähens bügeln, nicht danach.
- Rohe Kanten versäubern, um ein Ausfransen zu verhindern
- Lesen und Anpassen eines Schnittmusters für die Passform
Bügeln Sie die Naht während des Nähens. Eine flach gebügelte Naht sieht besser aus und liegt im nächsten Schritt optimal. Wenn man das Bügeln auslässt, wirken selbstgenähte Kleidungsstücke schnell unprofessionell.
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