Elektrowerkzeuge werden mit einem Elektromotor, einem Akku oder Druckluft betrieben. Sie erledigen schwere, sich wiederholende oder präzise Arbeiten, bei denen Handwerkzeuge an ihre Grenzen stoßen. Bohrmaschinen, Sägen, Schleifmaschinen, Oberfräsen und Winkelschleifer gehören zu den gängigsten Werkzeugen in einer Handwerkswerkstatt. Jedes hat seinen spezifischen Einsatzbereich und erfordert etwas Übung. Eine Oberfräse kann in Sekundenschnelle eine perfekte Nut fräsen. Sie kann aber auch in derselben Zeit ein Brett ruinieren, wenn der Fräser klemmt.
Kabelgebundene Werkzeuge liefern konstante Leistung. Akku-Werkzeuge werden mit wiederaufladbaren Akkus betrieben, sodass ein Akku für mehrere Werkzeuge derselben Marke verwendet werden kann. Druckluftwerkzeuge, die mit einem Kompressor betrieben werden, sind leichter und leiser, benötigen aber einen Schlauch. Schutzausrüstung ist unerlässlich. Augenschutz, Gehörschutz und eine Staubmaske gehören zur Grundausstattung. Ein Schiebestock schützt die Finger vor dem Sägeblatt einer Tischkreissäge. Klemmen fixieren das Werkstück, sodass beide Hände frei bleiben.
Gängige Elektrowerkzeuge
- Bohrmaschine und Schlagschrauber – Löcher und Befestigungselemente
- Stichsäge – gebogene Schnitte in Plattenmaterial
- Exzenterschleifer – glatte Oberflächen ohne Wirbelspuren
- Dekupiersäge – feine, filigrane Kurven in dünnem Material
- Dremel-ähnliches Rotationswerkzeug – Schnitzen, Schleifen, Polieren
Kaufen Sie lieber ein gutes Werkzeug als drei billige. Billige Lager wackeln, Motoren brennen durch und Klingen werden schnell stumpf. Ein gutes Werkzeug hält länger und schneidet sicherer.
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