Entscheidungen basieren auf Daten. Eine Wetterstation erfasst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Windgeschwindigkeit und mitunter auch Bodenfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung. Landwirte nutzen diese Messwerte, um Bewässerung, Pflanzenschutz und Ernte optimal zu planen.
Moderne Stationen erfassen Daten automatisch und übertragen sie an ein Smartphone oder einen Computer. Einige sind mit Netzwerken verbunden, die regionale Wettervorhersagen und Schädlingsmodelle speisen. Die besten Stationen befinden sich in sicherer Entfernung von Gebäuden und Bäumen, da diese die Messwerte verfälschen könnten.
Typische Sensoren
- Temperatur- und Feuchtigkeitssonde
- Regenmesser
- Anemometer und Windfahne
- Sonneneinstrahlungssensor
- Bodenfeuchtesonden
Die Entscheidung für oder gegen das Spritzen hängt von Wind und Luftfeuchtigkeit ab. Der Erntezeitpunkt ist abhängig von Niederschlag und Temperatur. Die Bewässerungsplanung richtet sich nach der Verdunstungsrate. Eine gut gewartete Wetterstation macht aus einer bloßen Vermutung ein wirksames Managementinstrument.
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