Sexuelle Gesundheit ist mehr als ein negatives Ergebnis im STI-Test. Sie umfasst Funktion, Lust, Sicherheit, Fruchtbarkeitsentscheidungen und die Freiheit, Nein zu sagen. Die Formulierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu ist zwar nüchtern, aber dennoch hilfreich: Wohlbefinden, nicht bloß die Abwesenheit von Krankheit.
Kliniken, Impfungen, Gleitmittel, Therapien und eine gute Ausbildung tragen alle dazu bei. Ebenso ein Rechtssystem, das sexuelle Übergriffe als solche behandelt. Jemand kann unauffällige Laborwerte haben und trotzdem ein unbefriedigendes Sexualleben führen. Jemand kann mit einer chronischen Infektion leben und, mit der richtigen Pflege, ein gutes Sexualleben führen.
Vorsorgeuntersuchungen gehören genauso auf die Liste wie Zahnarztbesuche. Genauso wichtig ist es, über Schmerzen sprechen zu können, ohne abgewiesen zu werden. Wenn ein Arzt oder eine Ärztin das Wort „Klitoris“ nicht aussprechen kann, sollten Sie sich einen anderen suchen.
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