Der LCD-Bildschirm befindet sich auf der Rückseite einer Digitalkamera. Er zeigt das Livebild, das Menü, die Einstellungen und die aufgenommenen Bilder an. Er ist die primäre Schnittstelle zwischen Fotograf und Kamera. LCD steht für Flüssigkristallanzeige. Der Bildschirm besteht aus Pixeln, deren Farbe und Helligkeit sich bei Stromzufuhr ändern. Er wird von einer Hintergrundbeleuchtung, üblicherweise LEDs, beleuchtet, wodurch er unter verschiedenen Lichtverhältnissen gut sichtbar ist.
LCD-Bildschirme haben sich enorm verbessert. Frühere Bildschirme waren klein, hatten eine geringe Auflösung und waren bei hellem Sonnenlicht schwer ablesbar. Moderne Bildschirme sind groß, hochauflösend und oft schwenkbar, d. h. sie lassen sich neigen und drehen, um Aufnahmen aus ungewöhnlichen Winkeln zu ermöglichen. Einige Kameras verfügen über Touchscreens, mit denen man durch Tippen fokussieren und durch Menüs wischen kann. Andere bieten Hybrid-Oberflächen mit Tasten und Drehrädern für die haptische Steuerung. Der Bildschirm dient nicht nur der Bildwiedergabe, sondern auch der Bildkomposition, der Änderung von Einstellungen und dem Zugriff auf Menüs. Er verbraucht jedoch auch Strom. Je größer und heller der Bildschirm, desto höher ist sein Stromverbrauch.
LCD-Bildschirmfunktionen
- Größe. Normalerweise 3 bis 3,5 Zoll.
- Auflösung. Gemessen in Punkten, je höher, desto schärfer.
- Artikulation. Neigen und Drehen für ungerade Winkel.
- Touch. Zum Fokussieren tippen, zum Navigieren wischen.
- Helligkeit. Anpassbar an unterschiedliche Lichtverhältnisse.
Der LCD-Bildschirm ist nicht der Sucher. Er dient als Fenster zu den Kameraeinstellungen und zur Bildvorschau. Beides ist wichtig, erfüllt aber unterschiedliche Zwecke.
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