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🚪 Verschluss

Ein Gerät, das steuert, wie lange Licht den Sensor erreicht.

Verschluss

Ein Verschluss steuert, wie lange Licht auf den Sensor trifft. Er besteht aus einem Vorhang oder einer Lamelle, die sich öffnet und schließt. Beim Öffnen fällt Licht auf den Sensor. Beim Schließen endet die Belichtung. Die Öffnungszeit des Verschlusses wird als Verschlusszeit bezeichnet. Mechanische Verschlüsse bestehen aus Metall oder Stoff. Elektronische Verschlüsse haben keine beweglichen Teile. Sie schalten den Sensor elektronisch ein und aus. Beide Systeme haben ihre Vorteile. Mechanische Verschlüsse sind zuverlässig und funktionieren mit Blitzlicht. Elektronische Verschlüsse sind geräuschlos und ermöglichen sehr kurze Verschlusszeiten. Allerdings können sie den sogenannten Rolling-Shutter-Effekt verursachen, bei dem sich schnell bewegende Objekte verzerrt darstellen.

Der Verschluss ist neben der Blende einer der beiden wichtigsten Steuerungsfaktoren für die Belichtung. Die Verschlusszeit bestimmt, wie Bewegungen dargestellt werden. Eine kurze Verschlusszeit friert Bewegungen ein, eine lange Verschlusszeit erzeugt Bewegungsunschärfe. Diese Unschärfe kann künstlerisch wirken, wie bei einem Wasserfall oder einem fahrenden Auto, oder aber ein Fehler sein, wie etwa durch Verwacklungen. Der Verschluss beeinflusst auch die Blitzsynchronisation. Die meisten Kameras haben eine maximale Synchronisationszeit, oberhalb derer die Verschlussklappen den Blitz blockieren. Das Verständnis des Verschlusses hilft Ihnen, die Zeit in einem Foto zu kontrollieren.

Fakten zu Fensterläden

Der Verschluss ist nicht nur ein Mechanismus. Er ist ein Mittel zur Zeitkontrolle. Ein Foto ist ein Zeitabschnitt, und der Verschluss bestimmt, wie dick dieser Abschnitt ist.

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