Bevor eine Prämie festgelegt werden kann, muss der Versicherer wissen, welches Risiko übertragen wird. Das Risiko beschreibt, in welchem Umfang ein Versicherungsnehmer potenziellen Verlusten ausgesetzt ist. Es wird in branchenspezifischen Einheiten gemessen – beispielsweise Lohnkosten, Umsatz, Fläche, Anzahl der Fahrzeuge oder Versicherungssumme.
Versicherer bewerten sowohl die Höhe als auch die Art des Risikos. Das Risiko eines Restaurants unterscheidet sich selbst bei gleicher Fläche von dem eines Büros. Änderungen im Betriebsablauf, neue Standorte oder erhöhte Deckungssummen verändern das Risiko und können eine Prämienanpassung während der Laufzeit erforderlich machen.
Genaue Expositionsdaten bei Vertragsbeginn und im Rahmen der Prüfung sind für eine faire Preisgestaltung unerlässlich. Eine zu niedrige Exposition führt zu einer unzureichenden Prämie; eine zu hohe Exposition führt zu überhöhten Prämien für den Versicherungsnehmer. Die Exposition beeinflusst zudem Rückversicherungsentscheidungen und das Gesamtrisikomonitoring eines Portfolios.
- Maß für das Ausmaß des übertragenen Risikos
- Ausgedrückt in Einheiten wie Lohnsumme oder Umsatz
- Qualität wie Quantität zählt.
- Grundlage für die Prämienberechnung
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