Die Stimme in der Literatur ist der unverwechselbare Stil, die Persönlichkeit und die Perspektive eines Autors oder Erzählers. Sie macht einen Text erkennbar als Werk eines bestimmten Autors oder einer bestimmten Figur und wird durch Wortwahl, Syntax, Tonfall und Rhythmus geprägt.
Die Erzählstimme kann in der Ich-, Du- oder Er/Sie-Form stehen und verlässlich oder unzuverlässig sein. In der Lyrik bezeichnet die Erzählstimme oft den Sprecher, der nicht mit dem Dichter identisch sein muss. Eine kraftvolle Erzählstimme erzeugt Nähe und Unmittelbarkeit und zieht den Leser in den Bann des Textes.
Wichtigste Punkte
- Unverwechselbarer Stil und Persönlichkeit
- Geprägt von Wortwahl und Syntax
- Kann in der ersten, zweiten oder dritten Person geschrieben sein.
- Beinhaltet die Zuverlässigkeit des Erzählers.
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