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🪤 Köder

Opfer mit etwas Verlockendem anlocken, um sie zu einem Kompromiss zu verleiten.

Köder

Köderangriffe bieten Opfern etwas Verlockendes, um sie zur Preisgabe ihrer persönlichen Daten zu verleiten. Ein klassisches Beispiel ist ein auf einem Parkplatz liegengelassener USB-Stick. Jemand hebt ihn auf, steckt ihn aus Neugierde ein, und der Stick installiert Schadsoftware. Forscher haben dieses Experiment schon oft durchgeführt. Ein Großteil der gefundenen Sticks wird tatsächlich angeschlossen. Die Schadsoftware kann beispielsweise ein Keylogger, ein Fernzugriffstool oder ein Skript zum Diebstahl von Zugangsdaten sein.

Digitale Köder funktionieren nach demselben Prinzip. Kostenlose Film-Downloads installieren Schadsoftware. Gefälschte Software-Cracks enthalten Trojaner. Pop-up-Werbung verspricht ein kostenloses Handy im Austausch für die Teilnahme an einer Umfrage. Der Köder muss nicht für jeden glaubwürdig sein. Es reicht, wenn er einige wenige Personen trifft. Köder werden oft mit anderen Social-Engineering-Techniken kombiniert. Eine Phishing-E-Mail bietet eine kostenlose Geschenkkarte und einen Link an. Der Link führt zu einer Seite, die nach Anmeldedaten fragt. Der Angreifer hat nun sowohl die Anmeldedaten als auch das Vertrauen des Opfers. Schutz besteht hauptsächlich aus Sensibilisierung und Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien. Schließen Sie keine unbekannten Geräte an. Laden Sie keine Software aus inoffiziellen Quellen herunter. Füllen Sie keine Formulare aus, die kostenlose Belohnungen versprechen.

Gängige Ködertaktiken

Neugier ist die Schwachstelle. Angreifer nutzen sie aus, weil sie verlässlich ist.

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