Papierbasteln umfasst alle Handarbeiten, bei denen Objekte aus Papier hergestellt werden. Dazu gehören Kartenbasteln, Papierskulpturen, Quilling, Pappmaché und gedruckte Faltmodelle. Gemeinsames Merkmal ist das Papier selbst: günstig, leicht, einfach zu schneiden und überraschend stabil, wenn es gefaltet oder geschichtet wird.
Gedruckte Papiermodelle, auch Pepakura genannt, entstehen aus digitalen 3D-Dateien, die zu flachen Netzen entfaltet werden. Man druckt das Netz aus, schneidet entlang der durchgezogenen Linien, ritzt die gestrichelten Linien ein und klebt die Laschen zusammen. So entstehen Helme, Roboter, Gebäude oder lebensgroße Tierköpfe. Beim Quilling werden dünne Papierstreifen zu dekorativen Formen gerollt. Pappmaché besteht aus mehreren Schichten Papier und Klebstoff, die über eine Form geschichtet und anschließend ausgehärtet werden.
Grundausstattung für Papierbastelarbeiten
- Karton mit einem Gewicht von 160–250 g/m² für Strukturteile
- Bastelmesser und neue Klingen für saubere Schneiden
- Falzbein für scharfe Falten
- PVA-Kleber oder doppelseitiges Klebeband zur Montage
- Schneidematte zum Schutz von Tisch und Klinge
Feuchtigkeit ist der Feind. Feuchtes Papier quillt auf, wellt sich und lässt sich nicht mehr falten. Bewahren Sie fertige Stücke fern von offenen Fenstern und Heizkörpern auf.
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