Eine erogene Zone ist ein Haut- oder Gewebebereich, der bei Berührung sexuell erregt wird. Die Genitalien stehen dabei meist ganz oben auf der Liste. Nacken, Ohren, Innenseiten der Handgelenke, unterer Rücken und Kniekehlen gehören ebenfalls dazu. Die erogenen Zonen sind individuell. Was den einen Menschen erregt, kann beim anderen unangenehme Gefühle auslösen.
Die Dichte der Nervenenden erklärt einen Teil davon. Aufmerksamkeit erklärt den Rest. Ein Hals wird erogen, nachdem er einen Monat lang gezielt geküsst wurde. Auch der Kontext kann eine Zone abstumpfen: Ein Bauch, der eine verletzende Bemerkung ertragen musste, will nicht berührt werden.
Fragen und beobachten. Gänsehaut und ein Vorlehnen sind Daten. Ein Zusammenzucken ist auch Daten. Sich langsam durch ein neues Gebiet zu bewegen, ist besser, als wie eine Pointe darauf zu landen.
Füße gehören auf manche Landkarten, auf andere nicht. Fetischismus bedeutet, dass die erogene Zone im Mittelpunkt steht. Das gewöhnliche erogene Leben ist vielfältiger und unauffälliger.
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